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Content Security Policy Generator für WordPress – kostenlos & ohne Anmeldung

von Sven Kilcher·

Mit dem kostenlosen CSP Generator von WP Helping Hand erstellst du deinen Content-Security-Policy-Header direkt im Browser – ohne Registrierung, ohne dass deine Daten irgendwo landen. So schützt du deine WordPress-Website vor XSS-Angriffen.

Content Security Policy Generator für WordPress – kostenlos & ohne Anmeldung

Stell dir vor, jemand schleust auf deiner Website ein Skript ein, das alle Formulareingaben deiner Besucher mitliest – Passwörter, Kontaktdaten, Zahlungsinformationen. Deine WordPress-Installation läuft einwandfrei, das Plugin-Audit war sauber, und trotzdem passiert es. Solche Angriffe heißen Cross-Site Scripting, kurz XSS. Sie gehören seit Jahren zu den häufigsten Angriffsvektoren im Web – und ein korrekt gesetzter Content-Security-Policy-Header würde die meisten davon wirkungslos machen.

Mit dem kostenlosen CSP Generator von WP Helping Hand geht das jetzt direkt im Browser – keine Registrierung, keine Datenweitergabe, fertige Header-Zeile zum Kopieren.

Was ist ein Content-Security-Policy-Header?

Wenn ein Browser deine Website lädt, fragt er für jeden Inhalt nach: JavaScript, CSS, Bilder, Schriften, eingebettete Videos. Standardmäßig darf er das von überall laden. Der Content-Security-Policy-Header, kurz CSP, ändert das. Du sagst dem Browser damit ganz konkret: Skripte dürfen nur von meinem eigenen Server geladen werden. Alles andere: geblockt.

Die wichtigsten CSP-Direktiven für WordPress-Websites:

  • default-src: Fallback für alle Inhaltstypen ohne eigene Direktive – Basis: 'self'
  • script-src: Steuert, woher JavaScript geladen werden darf
  • style-src: Für CSS – Google Fonts braucht https://fonts.googleapis.com
  • font-src: Für Schriftarten – bei Google Fonts: https://fonts.gstatic.com
  • img-src: Für Bilder inkl. externer CDNs; data: erlaubt Base64-Bilder
  • frame-src: Für iframes – YouTube braucht https://www.youtube.com
  • connect-src: Für AJAX-Anfragen, WebSockets und API-Calls
  • form-action: Legt fest, wohin Formulare Daten senden dürfen

Warum ist CSP für WordPress besonders relevant?

WordPress-Websites sind ein beliebtes Angriffsziel – nicht weil WordPress selbst unsicher ist, sondern weil so viele Plugins und Themes im Umlauf sind, von denen nicht alle gleich gut gepflegt werden. WordPress-Websites laden typischerweise Ressourcen aus vielen Quellen: Google Analytics, Google Fonts, YouTube-Embeds, CDN-Links für jQuery, Zahlungsanbieter wie Stripe oder PayPal. Jede dieser externen Quellen ist potenziell ein Einfallstor.

Die häufigsten Fehler bei CSP-Headern

Zu weit gefasste Direktiven: script-src * erlaubt Skripte von überall und macht den Header damit wirkungslos.

Fehlende Direktiven: Es gibt mehr als ein Dutzend CSP-Direktiven. Wer nur script-src setzt und den Rest vergisst, lässt Lücken.

unsafe-inline und unsafe-eval: Diese Werte erlauben Inline-Skripte und dynamische Code-Ausführung – genau das, was Angreifer ausnutzen wollen.

Falsche Syntax: Ein vergessenes Semikolon oder ein Tippfehler – und der Browser ignoriert den gesamten Header.

So funktioniert der CSP Generator von WP Helping Hand

Das Tool läuft vollständig im Browser. Es werden keine Daten an einen Server übertragen.

Schritt 1: Tool öffnen unter wp-helping-hand.com/tools/csp-generator/ – keine Anmeldung nötig.

Schritt 2: Direktiven konfigurieren – 'self' für eigene Inhalte, konkrete Domains für externe Quellen.

Schritt 3: Header generieren. Ergebnis-Beispiel:

Content-Security-Policy: default-src 'self'; script-src 'self' https://www.googletagmanager.com; style-src 'self' 'unsafe-inline' https://fonts.googleapis.com; font-src 'self' https://fonts.gstatic.com; img-src 'self' data: https:; frame-src 'none'

Schritt 4: Header in WordPress einbinden via .htaccess, functions.php oder einem Security-Plugin.

Schritt 5: Testen – F12 öffnen → Console. Jede CSP-Verletzung wird direkt angezeigt.

Tipp: Starte mit dem Header im Report-Only-Modus (Content-Security-Policy-Report-Only). So blockiert der Header noch nichts, aber du siehst in der Konsole genau, was geblockt werden würde.

CSP-Header testen mit externen Tools

  • SecurityHeaders.com – Analysiert alle HTTP-Sicherheitsheader und bewertet sie mit einer Schulnote
  • Google Chrome DevTools – F12 → Console zeigt alle CSP-Verletzungen direkt
  • CSP Evaluator (von Google) – Prüft eine CSP-Policy auf bekannte Schwachstellen

So setze ich CSP-Header bei meinen Wartungskunden um

Schritt 1 – Alle externen Quellen erfassen: Browser-Konsole unter „Network“ öffnen, jede relevante Seite laden und alle Domains notieren. Bei WordPress-Websites kommen dabei oft 10–20 verschiedene Domains zusammen.

Schritt 2 – CSP Generator konfigurieren: Alle Domains in die entsprechenden Direktiven eintragen. 'unsafe-inline' oder 'unsafe-eval' so weit wie möglich vermeiden.

Schritt 3 – Report-Only-Modus aktivieren: Content-Security-Policy-Report-Only setzen und alle Seiten durchklicken.

Schritt 4 – Auf echten CSP-Header umstellen: Erst wenn keine CSP-Verletzungen mehr erscheinen.

Schritt 5 – Finaler Test und SecurityHeaders.com: Ziel ist mindestens ein A, ideal ein A+.

Was der CSP-Header nicht ersetzt

Ein CSP-Header ist kein Allheilmittel. Er schützt vor einer bestimmten Klasse von Angriffen – vor allem XSS. Er ersetzt nicht:

  • Regelmäßige Plugin- und Theme-Updates
  • Starke Passwörter und Zwei-Faktor-Authentifizierung
  • Regelmäßige Backups
  • Eine Web Application Firewall

Fazit

Einen Content-Security-Policy-Header manuell aufzuschreiben war bisher der Part, den die meisten übersprungen haben. Der CSP Generator von WP Helping Hand macht das schneller. Du konfigurierst, du bekommst eine fertige Zeile, du bindest sie ein. Kein Login, keine Datenweitergabe, kein Abo.

FAQ

Das willst du wissen

Was ist ein Content-Security-Policy-Header?
Ein CSP-Header ist eine HTTP-Antwort-Direktive, die dem Browser mitteilt, von welchen Quellen er Inhalte laden darf. Skripte, Styles, Bilder und andere Ressourcen von nicht erlaubten Quellen werden automatisch geblockt – das schützt vor XSS-Angriffen und Content-Injection.
Ist der CSP Generator kostenlos?
Ja, vollständig. Keine Registrierung, kein Abo, keine versteckten Kosten.
Werden meine Daten gespeichert?
Nein. Das Tool läuft vollständig im Browser. Deine Konfiguration wird nicht an einen Server übertragen.
Meine Website bricht nach dem Einbinden des Headers – was tun?
Öffne die Browser-Konsole (F12 → Console). Dort siehst du, welche Ressourcen geblockt wurden und von welcher Domain sie stammen. Füge diese Domain in der entsprechenden Direktive hinzu, generiere einen neuen Header und aktualisiere die Konfiguration.
Funktioniert CSP auch mit dem WordPress-Admin-Bereich?
Ja, aber mit Vorsicht. Der WordPress-Admin nutzt inline Skripte, die durch einen strengen CSP-Header geblockt werden können. Viele Security-Plugins erlauben es, den Header nur für das Frontend zu setzen und den Admin auszunehmen. Das ist in den meisten Fällen der pragmatischste Ansatz.
Brauche ich für jeden Browser einen eigenen Header?
Nein. Alle modernen Browser unterstützen CSP. Die Syntax ist standardisiert.
Was ist der Unterschied zwischen Content-Security-Policy und Content-Security-Policy-Report-Only?
Der reguläre Content-Security-Policy-Header erzwingt die Regeln sofort – Inhalte aus nicht erlaubten Quellen werden geblockt. Content-Security-Policy-Report-Only beobachtet nur: Verstöße werden gemeldet (z. B. in der Browser-Konsole oder an eine Report-URI), aber nichts wird aktiv geblockt. Das ist ideal zum Testen. Du kannst den Report-Only-Header erst einige Tage laufen lassen, die gemeldeten Verstöße auswerten, den Header entsprechend anpassen – und dann erst auf den echten CSP-Header wechseln. So vermeidest du, dass du versehentlich etwas auf deiner Website kaputtmachst.
Muss ich unsafe-inline erlauben, damit WordPress funktioniert?
Das kommt auf deine Installation an. WordPress-Core selbst und viele Plugins nutzen inline Skripte und inline Styles – ohne unsafe-inline kann das zu Darstellungsfehlern oder nicht funktionierenden Elementen führen. Auf der anderen Seite schwächt unsafe-inline den Schutz vor XSS deutlich ab, weil es genau das erlaubt, was Angreifer einschleusen wollen. Ein guter Mittelweg: unsafe-inline zunächst erlauben, die Website testen, und dann schrittweise prüfen, welche Inline-Skripte sich durch Hashes oder Nonces ersetzen lassen. Für die meisten WordPress-Websites ist unsafe-inline in style-src unproblematisch – in script-src sollte man aber genauer hinschauen.
Wie teste ich, ob mein CSP-Header korrekt gesetzt ist?
Am schnellsten geht das über SecurityHeaders.com – einfach deine Domain eingeben und du siehst sofort, welche Security-Header gesetzt sind und wie sie bewertet werden. Alternativ funktioniert auch der Browser direkt: F12 öffnen, auf den Tab „Network" wechseln, die Seite neu laden, eine Anfrage anklicken und unter „Response Headers" nach content-security-policy suchen. Wenn der Header dort steht, ist er aktiv.
Beeinflusst ein CSP-Header die Ladegeschwindigkeit meiner Website?
Nein, nicht nennenswert. Der Header wird einmalig mit der HTTP-Antwort des Servers mitgeliefert und ist nur wenige Bytes groß. Die eigentliche Auswertung passiert im Browser und ist so schnell, dass sie keine messbare Auswirkung auf die Performance hat. Was sich indirekt positiv auswirken kann: Wenn du durch den CSP-Header merkst, dass deine Website Skripte von Drittanbietern lädt, die du gar nicht bewusst eingebunden hast, kannst du diese entfernen – das spart tatsächlich Ladezeit.
Kann ich den generierten CSP-Header auch ohne Plugin direkt in die .htaccess eintragen?
Ja. Wenn dein Hosting Apache nutzt (was bei den meisten WordPress-Shared-Hostings der Fall ist), reicht ein Eintrag in der .htaccess-Datei im Stammverzeichnis deiner WordPress-Installation: apache Header always set Content-Security-Policy "dein-generierter-header-hier" Ersetze dein-generierter-header-hier durch die Ausgabe des Generators. Wichtig: Mach vorher ein Backup der .htaccess. Ein Syntaxfehler dort kann dazu führen, dass die Website einen 500-Fehler wirft. Bei Nginx wird der Header im Server-Block über add_header gesetzt – das erfordert Zugriff auf die Nginx-Konfiguration, was auf Shared-Hosting oft nicht möglich ist. In dem Fall ist ein Security-Plugin die einfachere Lösung.
Wie oft muss ich meinen CSP-Header aktualisieren?
Immer dann, wenn sich die externen Ressourcen auf deiner Website ändern. Konkret: Wenn du ein neues Plugin installierst, das Skripte von einer externen Domain lädt, muss diese Domain in der script-src-Direktive stehen – sonst wird das Skript geblockt. Gleiches gilt, wenn du einen neuen Dienst einbindest (z. B. ein neues Analytics-Tool, einen Chat-Widget oder ein Zahlungsanbieter). Ein guter Zeitpunkt zum Überprüfen ist deshalb immer nach größeren Änderungen an der Website. Praktisch: Halte den Report-Only-Modus im Hinterkopf – nach Änderungen kurz damit testen, bevor der neue Header live geht.
Sven Kilcher – WordPress Freelancer
WordPress Freelancer

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Sven Kilcher

Ich bin Sven, dein erfahrener Partner für alles rund um WordPress. Mit über 8 Jahren Expertise und mehr als 120 zufriedenen Kunden stehe ich dir zur Seite, um deine Website professionell zu gestalten, zu warten und weiterzuentwickeln. Ob es um maßgeschneiderte Lösungen oder regelmäßige Wartungen geht – ich bin für dich da.

44
Alter
8 Jahre
Erfahrung
120+
Kunden
50+
Wartungen